Jürgen Bradler bei einer wissenschaftlichen Konferenz in der Partnerstadt Ostroleka in Polen

Arbeit für den Frieden: Auf Einladung der Historischen Gesellschaft Adam Chetnik in Ostroleka hat Jürgen Bradler aus Meppen an einer wissenschaftlichen Konferenz in der Partnerstadt in Polen teilgenommen.

In seinem Referat berichtete er über die Geschichte und Pflege der Soldatenfriedhöfe aus dem 1. Weltkrieg durch die Reservistenkammeradschaft Meppen in der geschichtsträchtigen Region Ostroleka. Zahlreiche Kriegsgräberstätte künden davon, dass die am Fluss Narew gelegene Stadt während des 1. Weltkrieges heftig umkämpft war. Das Thema der Konferenz lautete „Der 1. Weltkrieg in Masovien unter besonderer Berücksichtigung der Operation Przasnysz-Ostroleka 1915“. Die Reservistenkammeradschaft Meppen wurde in der Partnerstadt durch Jürgen Bradler sowie Bernd Mühlenstädt, Heinz-Bernd Thelen, Dirk Hartmann und Torsten Deuling vertreten. "Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden" - unter diesem Motto engagieren sich die Emsländer für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, dessen Schirmherr Bundespräsident Joachim Gauck ist.

Der Kontakt mit der Historischen Gesellschaft Adam Chetnik ergab sich dank der Vermittlung des Vereins „Partnerschaftskomitee Meppen“. Die Dolmetscherin Ewa Galka aus Ostroleka half bei der Verständigung vor Ort.

Quelle: Facebook/Bis nach Meppen