Im Jahre 1983 haben sich interessierte Reservisten der Reservistenkameradschaft Meppen zu einer Marschgruppe zusammengeschlossen.

Gründungsmitglieder waren die Kameraden:
Jürgen Bradler, Peter Brandt, Wilhelm Grönniger, Karl-Heinz Kamlage, Anton Löw, Bernhard Mühlenstädt, Eckhard Pohl und Horst Richard.

Zielsetzung war zum damaligen Zeitpunkt eine leistungsorientierte Gruppe zu bilden, die an die körperliche Leistungsgrenze herangeht und auch in der Lage ist, den inneren "Schweinehund" zu überwinden. Weiterhin wollten wir durch unser Auftreten und unsere Leistungsbereitschaft das Erscheinungsbild der Reservisten in der Bevölkerung und der aktiven Truppe aufbessern.
Durch die Kenntnis von vorhandenen Wanderwegen im näheren Umkreis, die unter der Organisation des Wiehengebirgs-Verbandes und des Teutoburger-Waldvereins standen, haben wir uns diese Landschaften als Ziel ausgesucht. Tatkräftig unterstützt wurden wir vom Kameraden Horst Richardt, der zur damaligen Zeit noch FwRes war und in seiner Funktion für uns Möglichkeiten für Transport, Übernachtung und ggf. auch Verpflegung in Kasernen der Bundeswehr eröffnete. Die Märsche wurden im Feldanzug, oliv mit Gepäck durchgeführt.

Als ersten Marsch und Test hatten wir uns den Wittekindsweg von Osnabrück nach Porta Westfalica über 96 km in 3 Etappen ausgesucht. Dieser Marsch zeigte uns absoluten Flachlandtirolern durch das für uns ungewohnte schwierige, bergige Gelände sehr schnell auf, dass dort viele gut gemeinte Vorgaben hinsichtlich des Marschtempos und der Leistungsfähigkeit Grenzen gesetzt wurden und "die Bäume nicht so schnell in den Himmel wuchsen". Gleichwohl zeigte uns dieser Marsch, dass Kameradschaft und Hilfsbereitschaft Grundlage für das Erreichen eines Zieles unabdingbar waren und somit unsere Gruppe als Einheit zusammenschweißte.