Ausgediente Üb-Bomben vor der Wache der "Nordhorn Range"

12 Interessenten der Reservistenkameradschaft Meppen und der Stadt Meppen besuchten den niedersächsischen Luft- und Bodenschießplatz in Nordhorn. Bei sonnigen Temperaturen wurden die Besucher gegen 13:45 Uhr von einem Verantwortlichen des Schießplatzes empfangen.

Nach der Begrüßung erhielten die Teilnehmer bei Kaffee und Keksen Informationen über die Geschichte des Übungsplatzes, welche verbündeten Streitkräfte der NATO diesen Nutzen und mit welchen „Üb-Geschossen“ die künstlichen Zeile bekämpft werden. Da stetig das Anforderungsprofil nicht nur an den Piloten, sondern auch an den Waffensystem-Offizier steigt, ist der Einfallsreichtum der dort stationierten Soldaten gefragt, da immer wieder neue Übungsziele gebaut und Szenarien gestellt werden müssen.

Nach den vielen und interessanten Informationen konnte einer der drei Tower besichtigt werden. Hier wurde erklärt, welche Aufgaben und Funktionen das Personal im Tower hat und wie die Trefferaufnahme erfolgt. Als letzte Station konnten die Besucher die Ziele für die Schieß- und Abwurfübungen direkt vor Ort besichtigen. Auf einem Arial von zirka 7 x 8 km konnten diese Besichtigungen nur mit Fahrzeugen erfolgen.

Rundum war dies ein sehr interessanter und aufregender Nachmittag. Leider konnten die Teilnehmer nicht live miterleben, wie Kampfjets die Übungsziele bekämpfen, denn in den Sommerferien herrscht absolutes Flugverbot. Auf jeden Fall wird der Schießplatz von den Meppener Reservisten während des Flugbetriebes wieder besucht werden, soviel ist sicher.

Einen Riesigen Dank an die Kameraden des Luft- und Bodenschießplatzes, die uns diesen tollen Nachmittag ermöglicht haben. Ein Besuch, der nicht nur für ehemalige Soldaten interessant sein dürfte.

Foto: J. Bradler